AKTUELLES

Die

Stadtteilschule Finkenwerder

sucht

Kursleitungen für Neigungskurse


im Nachmittagsbereich jeweils


Mittwochs und Donnerstags

von 14.30-16.00 Uhr


Wir suchen Kursleitungen im

sportlichen, kreativen und musischen Bereich, sowie im Bereich PC/Medien, Naturwissenschaften und weitere.


Ihre Ideen sind willkommen!


Siehe auch: www.sts-finkenwerder.de


Honorar für 90 Minuten: 37 Euro


Tel.: 42885901


Mail: kontakt(at)GTS-Koordination.de



Eine Annäherung an Bismarck: Das Geschichtsprofil in Friedrichsruh

Am 6.September nutzte das Geschichtsprofil des S1 Jahrgangs den Profiltag, um eine Exkursion zum Bismarckort Friedrichsruh zu unternehmen.
In Friedrichsruh im Sachsenwald hatte Otto von Bismarck ab den 1870er Jahren seinen Hauptwohnsitz und wurde dort auch im Jahr 1899 in einem Mausoleum beigesetzt.
Die Exkursion fand im Kontext der Zentralabitursvorbereitung statt. Ein Thema des anstehenden Geschichtsabiturs lautet „Nation, Nationalismus und Reichseinigung im 19. Jahrhundert.“ Dieses Thema ist natürlich auf enge Weise mit der Person und Politik Bismarcks verflochten.
Nach umständlicher und langer Bahnfahrt kamen die Jugendlichen aus Finkenwerder in Aumühle an. Der guten und lernbereiten Stimmung taten die Zugausfälle aber keinen Abbruch.
An dem historisch bedeutenden Ort besuchten die Schülerinnen und Schüler des Geschichtsprofils vier für das Thema der deutschen Nationalstaatsbildung relevante Orte: Die Ausstellung der bundeseigenen Otto-von-Bismarck-Stiftung, das Bismarckmuseum, das der Öffentlichkeit ansonsten nicht zugängliche Archiv der Stiftung und das Mausoleum Bismarcks.
 Die Stiftungspädagogen ermöglichten eine Teilung der Gruppe, so dass es zu angenehmen Gruppengrößen bei den Führungen kam.
Die Ausstellung der Bundesstiftung ordnet die Politik Bismarcks in die Zeit und damit die Umstände des langen 19. Jahrhunderts ein. Die Bedeutung der Industrialisierung, der Herausbildung der bürgerlichen Gesellschaft und des preußisch-österreichischen Dualismus für die historische Entwicklung Europas und Bismarcks Politik konnten die Schülerinnen und Schüler hier erfahren.
Im Bismarckmuseum wird v.a. das Leben Bismarcks anhand persönlicher Exponate der Familie von Bismarck dargelegt. Ein besonderes Highlight in dieser Ausstellung für die Schülerinnen und Schüler war das aus den Schulbüchern bekannte Gemälde „Proklamierung des deutschen Kaiserreichs“ von Anton von Werner.
Das Bismarckmausoleum zeigt einen besonderen Aspekt der Erinnerungskultur. Bismarck wurde nach seinem Tod mit dieser Todesstätte geehrt, zeigte aber noch im Tode seine Abneigung gegenüber Wilhelm II. durch eine Grabsteininschrift. Hier konnten die Jugendlichen Ähnlichkeiten zur Todesfeier John McCains feststellen.
Ein wirkliches Highlight war der Besuch im Archiv der Stiftung. Hier konnten die jungen Menschen einen tiefen Einblick in die Arbeit von Historikern erhalten. Der Museumspädagoge Dr. Ohnezeit präsentierte den Schülern einen wirklichen Schatz: Den Brief Wilhelm II., der Otto von Bismarcks Abdankung als Reichskanzler herbeiführte. Von der sehr schönen handschriftlichen und nicht edierten Quelle zeigten sich die Teilnehmer der Exkursion beeindruckt. Dies war ein Lernmoment, der im regulären Unterricht nicht herbeizuführen ist.
Es war eine lohnenswerte Fahrt, die einen echten Mehrwert neben dem schulischen Unterricht lieferte. Am Ende verabschiedeten sich die Museumspädagogen mit dem Kompliment bei den Schülern, dass Sie eine sehr interessierte und angenehme Gruppe gewesen seien.



Cyclassics 2018

Als das Sport-Bio/Physik Profil überlegte wie, man die Bilanz der Klassenkasse vor der schon mit Sehnsucht erwarteten Surfreise nach Frankreich aufbessern konnte, kamen sie auf eine recht simple Idee: Wir fahren Sonntags morgens in die Innenstadt, verteilen ein paar Beutel an motivierte Fahrradfahrer und bekommen dafür auch noch eine kleine Spende.
Gesagt getan. Es meldeten sich fast 30 Schüler und Schülerinnen an um bei den diesjährigen Cyclassics zu voluntieren.
Also ging es an einem schönen Sonntag morgen gemeinsam mit dem Sonnenaufgang in die Hamburger Innenstadt um ein bisschen anzupacken. Manche kamen noch etwas verschlafen aus dem Bett, andere kamen gut gelaunt vom feiern. Der Einsatzort der motivierten Abitursanwärter war die Beutelaufbewahrung. Hier hatte man viel Kontakt zu den noch motivierteren Athleten. Die angepeilten 9 Arbeitsstunden vergingen langsam, nach ein paar Stunden kippten die Gemüter. Die Partygänger wurden müde und bereuten ihre Entscheidungen langsam, während die Frühaufsteher immer besser gelaunt wurden.
Es wurden viele, viele Beutel angenommen, weggehängt und später wieder herausgesucht bis die Zeit am Nachmittag wieder vorbei war. Die meisten haben es ohne Schlaf überstanden und freuten sich jetzt um so mehr auf die, im September startende, Abschlussreise, welche die Sportler und Physiker nach Südfrankreich führen soll.“




Brückenbauer aus Nahost in Finkenwerder

In diesem Jahr fand vor den Sommerferien wieder der zweiwöchige Besuch unserer Partnerschule Talitha Kumi aus Palästina statt. Traditionell wird dieser Austausch von dem Geschichtsprofil der beiden Schulen Finkenwerders durchgeführt.
Eine Besonderheit dieses Austausches ist die Tatsache, dass die Schüler nicht nur ein anderes Land und eine andere Kultur durch einen Austausch kennenlernen, sondern dass auch an einem anspruchsvollen Projektthema gearbeitet wird.


















Das Thema des diesjährigen Austausches lautet „Bridge over troubled water“. Dieses Thema wurde in den Monaten vor dem Besuch der Palästinenser in beiden Ländern an den Schulen vorbereitet. Die Schülerinnen und Schüler stiegen über das berühmte Lied von Simon and Garfunkel in das Thema ein. Sie deuteten das Thema sehr persönlich, indem sie reflektierende Texte zu den Fragen „Was sind unruhige Gewässer in meinem Leben?“, „Wo gibt es Brücken in meinem Leben?“ schrieben. Diese Texte zeigten eine sehr tiefe Auseinandersetzung mit diesen abstrakten Begriffen. In den Schulen wurde aber auch über berühmte Brücken der Welt gesprochen und welche Funktion sie haben.
Auch dieser Austausch selbst ist seit Jahren eine Brücke zwischen der arabischen Welt und der Hansestadt Hamburg, weshalb dieses Motto auf vielfältige Weise gefüllt wurde.















Brücke zwischen Kulturen
In dieser Projektzeit wurde an vielen Stellen eine Brücke zwischen den unterschiedlichen kulturellen Hintergründen der Schülergruppen gebaut. Ein Pfeiler dieser Brücke war die Durchführung des interkulturellen Workshops „Bridge building“, hier erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schülern spielerisch die nötigen Kompetenzen für einen Aus-tausch im Wortsinne.
In die deutsche Alltagskultur tauchten die arabischen Schülerinnen und Schüler in den gastgebenden Familien ein. Hierbei fiel den Jugendlichen aus Nahost auf, dass auch die deutschen Familien und ihr Alltag sehr heterogen sind. In den Familien machten beide Seiten bereichernde und zum Teil auch herausfordernde Erfahrungen, die den Horizont aller Schüler außerordentlich erweiterten.

















In religiöser und weltanschaulicher Hinsicht wurde bei der Teilnahme des Finkenwerder Religionsgesprächs (http://www.gymfi.de/wp/2018/08/6-finkenwerder-religionsgespraech/ ) wurde ein weiterer Brückenpfeiler aufgebaut. Die palästinensischen Schüler kamen vor allem mit Prof. Dr. Meir, einem jüdischem Israeli, ins Gespräch. Hier hakten sie kritisch nach und stellten seine Positionen in Frage. Dass der Kontakt zwischen einem jüdischen Professor und den Jugendlichen aus Palästina überhaupt ermöglicht wurde, ist sicherlich eine Stärke dieses Austausches.
Ein weiterer bewegender Kontakt war das Gespräch der Jugendlichen mit Esther Bejarano, die besonders mit den palästinensischen Jugendlichen sprechen wollte und die Besatzungspolitik Israels ablehnend beurteilte (http://www.gymfi.de/wp/2018/07/ohne-rassismus-courage-zeigen/ ).

















Bei vielen gemeinsamen Aktionen, einer Selfierallye durch Hamburg, Spaziergängen und einer gemeinsamen Fußballparty (leider ohne Happy-End für die deutsche Mannschaft) kamen sich die Schülerinnen und Schüler näher und lernten die Eigenheiten und Besonderheiten des Gegenüber kennen und schätzen. Ein weiterer Höhepunkt war auch die Übernachtung in der Sporthalle, zumindest bis die Schülerinnen und Schüler morgens durch das Reinigungspersonal geweckt wurden.
Ein besonderes Highlight des interkulturellen Brückenbaus war der palästinensische Kulturabend. An diesem Abend berichteten die Schüler in Präsentationen und Aufführungen von ihrem Land, ihrem Alltag und ihrer Schule. Zu diesem Event waren auch die Eltern der deutschen Schüler eingeladen, die sich ebenfalls sehr beeindruckt zeigten. Zum Abschluss des Abends erhielten alle Anwesenden eine Einführung in den traditionellen Dabketanz der Palästinenser.

















Physische Brücken

Natürlich untersuchten die Schülerinnen und Schüler auch physische Brücken. Dies erfolgte vor allem auf einer geführten Tour durch die Hamburger Innenstadt. Dazu merkten die Schülerinnen und Schüler aus Nahost schnell, was die Lage Finkenwerders ausmacht: Sie entdeckten die Fähre als „bewegliche Brücke“ über die Elbe. Auch dieser Weg war für die Schüler, die aus einem Land kommen, in dem ein Mangel an Wasser herrscht, eine neue Erfahrung.















Brücke in die Politik

Die gesamte Gruppe baute auch eine Brücke zur deutschen Politik. So wurde die palästinensische Schülergruppe von Uwe Ram, dem Leiter der Abteilung internationale Zusammenarbeit der Hansestadt Hamburg, offiziell im Hamburger Rathaus begrüßt. Herr Ram nahm sich viel Zeit für die jungen Leute, die diese in der anschließenden Diskussionsrunde auch nutzten. Die Schüler aus Nahost wollten gerne wissen, welche Chancen die Hansestadt ihnen nach dem Abitur bieten könne. Die Schüler aus Finkenwerder hingegen diskutierten v.a. über die Vor- und Nachteile der Elbvertiefung.
















Während der Exkursion nach Berlin besuchte die Schülergruppe den Abgeordneten des Bundestages Metin Hakverdi, der in mehrfacher Hinsicht als Überwinder von „troubled water“ gelten kann. Er schaffte den Sprung vom Kind aus Wilhelmsburg mit Migrationshintergrund zum erfolgreichen Anwalt, der nun als Abgeordneter in Berlin wirkt. Diesen Werdegang stellte er im Gespräch mit den Schülern plastisch dar, als Grund für seinen Erfolg benannte er in erster Linie die Expansion der Bildungspolitik.















Brücke in die deutsche Vergangenheit
Im reichhaltigen Programm fand auch eine zweitägige Reise nach Berlin statt. In dieser Stadt, die eine Teilung überwunden hat, setzten sich die Schülerinnen und Schüler an dem Holocaustmahnmal, dem Brandenburger Tor und natürlich dem Alexanderplatz mit der deutschen Geschichte auseinander. Auch ein Besuch beim Schulträger der palästinensischen Schule, dem Berliner Missionswerk (https://www.talithakumi.org/de/bruecken-bauen/ ) erfolgte in der Hauptstadt. Die Schüler fragten interessiert und zum Teil auch kritisch nach, wie der Missionsgedanke im 21. Jahrhundert umgesetzt wird. Im Berliner Missionswerk wurden hieraufhin Beispiele des Brückenbaus durch Freiwilligenarbeit dargestellt. Gemeinsam nahmen alle Jugendlichen an der freitäglichen Andacht im Berliner Missionswerk teil, die zu Ehren der Schüler auch dem Motte der Brücke gewidmet war.
Dies sind lediglich einige wenige Elemente des ereignisreichen zweiwöchigen Austausches, der für die Jugendlichen aufregend, spannend und gleichzeitig auch sehr arbeitsreich war. Die Jugendlichen erstellten während des Austausches Tagesberichte, die immer wieder diese Art des Austausches reflektierten und Plakate, die sich mit einzelnen Unterthemen beschäftigten. Die Plakate wurden zweisprachig und digital erstellt, so dass sie in allen drei Schulen ausgestellt werden können.

















Fahrt nach Palästina
Der zweite Teil des Austausches steht vor den Herbstferien an: Vom 14.09. bis zum 28.09. reisen die deutschen Schülerinnen und Schüler zu ihren Partnerschülern nach Palästina. Für diese besondere Reise baut sich natürlich im Profil und bei den begleitenden Lehrkräften schon Vorfreude auf.




















Ein besonderer Dank
Besonderer Dank gilt den Sponsoren, die dieses tolle Projekt ermöglichen. Wir danken dem Kirchlichen Entwicklungsdienst der Nordkirche, der Stiftung deutsch-palästinensisches Jugendwerk, den Schulvereinen der beiden Finkenwerder Schulen, dem Berliner Missionswerk und dem Lions Club Hamburg für Ihre Unterstützung.

Kop



Feierliche Amtseinführung des neuen Schulleiters Matthias Wolf an unserer Partnerschule Talitha Kumi in Beit Jala

Am 23.08.2018 wurde der neue Schulleiter Matthias Wolf als neuer Schulleiter unserer Partnerschule Talitha Kumi in Beit Jala eingeführt. Anlässlich seiner Einführung wurde ein feierlicher Schulgottesdient durchgeführt.
Herr Wolf tritt als Schulleiter die Nachfolge des bisherigen Schulleiters Rolf Lindemann aus Hamburg ein, der sich nun in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Herrn Lindemann danken wir für seine Verdienste um den Austausch und wünschen ihm alles Gute.
Bereits im letzten Herbst gab es einen intensiven Austausch zwischen den Schulen in Finkenwerder und Herrn Wolf, er zeigte sich hierbei begeistert von der schon seit vielen Jahren laufenden Schulpartnerschaft zwischen Hamburg und Nahost. Vor allem die Projektarbeiten und –ergebnisse der letzten Jahre beeindruckten Herrn Wolf.
Vom 14. bis 28. September 2018 findet die nächste Austauschfahrt der Finkenwerder Schulen nach Palästina und Israel statt. Diese Fahrt wird unter dem Motto „Bridge over troubled water“ statt. Dieses Thema kann sicherlich auch die Arbeit von Herrn Wolf an einer deutschen Schule in Palästina begleiten.
Wir gratulieren Herrn Wolf und wünschen ihm und der Schule in Beit Jala viel Erfolg dabei, die gute pädagogische Arbeit in dieser schwierigen politischen Situation fortzusetzen.
Alle verwendeten Fotos stammen von der Schulhomepage der Schule Talitha Kumi (http://talithakumi.ps/school/aktuelle-nachrichten/).











Abitur 2018: Herzliche Glückwünsche!

Abiturentenentlassung auf Finkenwerder 2018

Der Absolventenjahrgang aus den beiden weiterführenden Schulen wurde dieses Jahr wieder im Zeremoniensaal der Firma Airbus Operations GmbH verabschiedet – mittlerweile schon eine Tradition, die im letzten Jahr durch die Ereignisse im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel einmalig unterbrochen war.
Das Programm war eine bunte Mischung aus musikalischen und Redebeiträgen. Die beiden Schulleiter haben sich erfolgreich in einer neuen Rollenverteilung ausprobiert – während Herr Dartsch die traditionelle Entlassungsrede hielt, begrüßte Herr Kirschstein die Gäste und führte launig durch das Programm.

Die Chöre beider Schulen hatten sich extra zu diesem Anlass zum „Oberstufenchor Finkenwerder“ vereinigt und gestalteten neben den Instrumentalisten des GymFi das musikalische Rahmenprogramm.

Die Schulleiter- und die beiden Elternreden gaben den Abiturientinnen und Abiturienten sowie den Absolventinnen und Absolventen mit Fachhochschulreife manch Bedenkenswertes mit auf den Weg. Die Schülerrede nahm naturgemäß die vergangene Schulzeit in den Blick und das Zusammenwachsen des Jahrgangs im Verlauf der gemeinsamen Oberstufe. Programmatische highlights waren wie stets die Zeugnisübergaben durch die Tutoren und Schulleiter.  Schließlich hielten 72 junge Erwachsene ihre Zeugnisse in der Hand.

Herzlichen Glückwunsch allen Absolventen, den 68 Abiturienten und besonders auch den 16 unter ihnen, die es mit einer „1 vor dem Komma“ geschafft haben.

Dank an Herrn Mewes und Frau Ossadnik von Airbus Operations GmbH für die diesjährige Ausrichtung des Ereignisses und die Bereitstellung des eindrucksvollen Rahmens.

Hn
































Sponsored Walk 2018

Wir Schüler von der Stadtteilschule Finkenwerder absolvieren dieses Jahr am 03.07.2018 einen Sponsored Walk im Gorch-Fock-Park direkt an der Elbe. Die Schüler von Klasse 5 - VS werden die Aufgabe bekommen, sich jeweils Sponsoren zu suchen, die sie dann finanziell unterstützen. Jede Klasse hat nacheinander eine Stunde Zeit, möglichst viele Runden zu laufen. Pro erlaufener Runde wird der Betrag von den Sponsoren eingesammelt und am Ende in den Klassen verrechnet.
Von dem Gesamtbetrag der Klassen gehen 25% an die Stadtteilschule Finkenwerder, 25% an die einzelnen Klassen und 50% wird an die Sternenbrücke gespendet. Dies ist ein Kinder-Hospitz, welches Familien mit schwerkranken Kindern auf dessen langen Krankheitsweg begleitet, entlastet und auch nach dem Verlust ihres Kindes weiter zur Seite zu steht.
Wir hoffen, dass es ein erfolgreicher Tag wird und würden uns auch über Zuschauer freuen, die Lust haben unsere Schüler moralisch zu unterstützen.


Heiße Performance

Man mag  in späteren Jahren darüber streiten, welcher Tag im Spätfrühling 2018 der heißeste gewesen sein mag. Für die Akteure des Kulturtages unter dem Motto „Kunst, Film & Theater“ war es sicherlich der 7. Juni. Während des Schultages und bis in den späten Nachmittag hinein wurde aufgebaut und geprobt, um dann ab 18.30 Uhr in der gut besuchten Pausenmehrzweckhalle  die Ergebnisse zu präsentieren.
 Im Foyer waren aus dem Geschichtsprofil des zweiten Semesters Reliefarbeiten und kubistische Portraits des profilbegleitenden Kunstkurses  zu bestaunen, die unter der Federführung von Frau Juethe-Peters und Frau von Wernitz entstanden.
Die Klasse 6a eröffnete den Theaterreigen mit Szenen zu „Momo“, dem Kinderbuchklassiker von Michael Ende. Hier wurde deutlich, dass die Botschaft dieses Werkes nichts an Aktualität eingebüßt hat, denn die „Zeitdiebe“ umgeben uns ständig und in der Ruhe liegt die Kraft. Herr Straatmann sorgte für die Einstudierung und die Klavierbegleitung.
In der siebten Jahrgangsstufe  spricht man vom „Balladenalter“ und so ist es Brauch, im Deutschunterricht diese Form der Lyrik zu behandeln. Die Schülerinnen und Schüler von Frau Stolzenburg verfilmten ihre  Balladenklassiker und so konnte man Fontane als Playmobil-Animation und  Schiller mit Schmusekätzchen erleben.
Auch in den höheren Jahrgängen wurden im vergangenen Semester Filme gedreht.  Frau Meyer zeigte ein Ergebnis ihrer Theater-Kursarbeit des zweiten Semesters: Liebe, Entfremdung, Mord und Sühne am Beispiel junger Paare in verschiedenen Epochen und an verschiedenen Orten.
Mit  Irrungen und Wirrungen der Beziehungen beschäftigten sich auch die Mimen des Jahrgangs 10 des Gymnasiums und des Vorsemesters der Stadtteilschule unter der Spielleitung von Marco Beermann.  Die 29 Kursmitglieder begeisterten mit einer abwechslungsreichen Szenenfolge rund um unsere mitmenschlichen Schwächen und Macken, hielten den Zuschauern den Spiegel vor und würzten mit Humor.
Und so endete ein heißer Abend nach gut 90 Minuten. Allen Beteiligten sei gesagt: Der Schweiß hat sich gelohnt.



















GALLERIE




Zur Berufs- und Studienorientierung alleskönner alleskönner Airbus Umweltschule in Europa HCAT