Es ist normal, verschieden zu sein.

Alle Kinder in Hamburg haben das Recht, eine allgemeinbildende Schule zu besuchen – unabhängig davon, ob sie behindert oder nichtbehindert sind. So sehen es die UN-Behindertenrechtskonvention und das Hamburger Schulgesetz vor. Das heißt: Kein Kind muss mehr auf eine Sonder- oder Förderschule gehen – und das ist gut so! Gesetzlich ist dies erst seit 2010 geregelt – die Stadtteilschule Finkenwerder hingegen setzt schon seit vielen Jahren auf die gemeinsame Arbeit mit behinderten und nichtbehinderten Kindern.

In den Jahrgängen 5 bis 10 gibt es an unserer Schule traditionell eine Integrationsklasse, in denen behinderte und nichtbehinderte Schüler/innen gemeinsam unterrichtet werden. Seit dem Schuljahr 2010/2011 führen wir zwei integrative Klassen ab Jahrgang 5. In allen integrativen Klassen lernen und arbeiten Schüler/innen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam. Die Klassen werden von einem multiprofessionellen Team geleitet, bestehend aus Lehrer/in, Sozialpädagog/in und Sonderpädagog/in. Die Unterrichtsstunden in den Integrationsklassen finden immer in Doppelbesetzung statt – hiervon profitieren alle Schüler/innen. Für uns die Verschiedenheit von Kindern und Jugendlichen nicht störend, sondern ein positiver Wert.