Wir sind Umweltschule!

Wir haben zu den Handlungsfeldern „Biologische Vielfalt“ und „Artenschutz“ gearbeitet und wurden Im Herbst 2015, neben 51 weiteren Hamburger Schulen, als „Umweltschule in Europa - Internationale Agenda 21 –Schule“ ausgezeichnet.

Wie alles anfing

Im Frühjahr und Sommer 2014 hat die Klasse 8 „Natur und Wir“ (NuW) das „Biotop mit Teich“ auf unserem Schulgelände erkundet und erste Pflanzversuche mit Kräutern, Erdbeeren und verschiedenen Gemüsesorten gestartet. Dies fand unter widrigen Bedingungen statt, denn die Fläche war von Brennnessel überwuchert, sie lag schattig und wurde stark von Nacktschnecken besucht.
Im folgenden Schuljahr hat die Klasse das Teichgelände neu gestaltet, so dass dort Naturbeobachtungen und Pflanzaktionen in Hochbeeten möglich wurden (speziell Pflanzversuche und Blütenuntersuchungen für die Jahrgänge 5 und 6) und Fledermauskästen sowie ein Insektenhotel gebaut.
Bei den Fledermauskästen entwickelten wir nach Bauplänen des Naturschutzbundes Deutschlands (Nabu)  ein eigenes Modell und ließen uns beraten, wo wir die Kästen am besten aufhängen sollen. Rund um das Teichgelände haben wir Bäume gefunden, die hoch genug sind und eine gute Einflugschneise bieten. Nun warten wir auf „Gäste“.













Vorher












Nachher












Bei der Arbeit













 












Ein Gartenhaus
 












Bau eines Insektenhotels
 
   

Wie es weiter geht

Wir haben uns wieder beworben und als Handlungsfelder in diesem Jahr
„Schonender Umgang mit Ressourcen“ und „Biologische Vielfalt in der Schulumgebung“ gewählt.
Wir haben uns vorgenommen, den fünften Klassen, die Themen Mülltrennung und Recycling
motivierend nahezubringen.
Auch planen wir am Teichgelände Beobachtungspunkte und Schautafeln einzurichten,
so dass alle Schülerinnen und Schüler ohne große Vorarbeiten die biologischen Vielfalt
im Rahmen von Unterrichtsgängen beobachten und erkennen können.
Die Klasse 9 NuW hat dafür diverse sinnvolle Recyclingprodukte für die Klassenräume der neuen 5. Klässler hergestellt: Stiftebehältnisse aus gebrauchten Konservendosen, „Sprechtiere“ aus Stoffresten für den Klassenrat sowie Zettelboxen aus nicht genutzten Arbeitsblättern und alten Plakate (für Notizen, Klassensprecherwahlen etc.). Zur Vermeidung von Plastiktüten wurden klasseneigene Einkaufsbeutel mit dem Schullogo hergestellt. Die Mülltrennung für Restmüll, Verpackungsmüll und Altpapier soll dadurch erleichtert werden, dass alle Müllbehältnisse mit selbst gestalteten Piktogrammen beklebt wurden. Nun sollen die Erfahrungen mit der Mülltrennung von den künftigen 10. Klässlern begleitet und ausgewertet werden.
Die Klasse 7 c hat regelmäßig die biologische Vielfalt im Schulgarten sowie am und im Teich untersucht und dokumentiert,
sich mit den Tier- und Pflanzenarten beschäftigt und begonnen Vorlagen für Schautafeln zu erstellen. Zur Aufstellung der Schautafeln sollen in der nächsten Zeit geeignete Beobachtungspunkte ausgewählt und ausgebaut werden.
Auch ein Film über die Entwicklung des Birnbaumes wurde zusammen geschnitten.


Mit unseren Umweltschulvorhaben bieten wir praktisches, projektorientiertes Lernen und Arbeiten. Ideen werden entwickelt und es wird an realen Problemen gearbeitet. Außerdem lernen die Schülerinnen und Schüler Arbeitsweisen aus verschiedenen Berufsfeldern kennen (wie zum Beispiel Tischler oder Landschaftsgärtner). Mit regelmäßigen Projekten im Rahmen der Umweltschulbewerbung sollen langfristig alle Jahrgänge von den Projekten profitieren!