AKTUELLES

Projektpräsentation in würdiger Atmosphäre: Der Palästinaabend

Anfang Dezember kam es zur Präsentation der Projektergebnisse des diesjährigen Austausches mit unserer Partnerschule Talitha Kumi in Palästina und der mit dem Austausch verbundenen Projektarbeit.
In der mit nahezu 90 Personen gänzlich gefüllten Schulbibliothek begann der Abend mit der Begrüßung der anwesenden Gäste durch die Schulleiter der weiterführenden Schulen Finkenwerders, Herrn Dartsch (GymFi) und Herrn Kirschstein (StS). Der Schulleiter Talitha Kumis, Matthias Wolf, begrüßte die anwesenden Gäste per Videobotschaft.
In den Begrüßungsreden wurden die tollen interkulturellen Erfahrungen der beiden Austauschzeiten in Deutschland und Palästina, in denen auch die Brücke zwischen beiden Ländern wieder gestärkt wurde, betont. Herr Wolf lud in seinem Videobeitrag alle Anwesenden ein, selbst ins Westjordanland zu kommen und die Schule und das Land kennen zu lernen (https://talithakumi.ps/school/).

Das Erlebte teilen: Die Schülerpräsentationen
Nach den Begrüßungen der Schulleitungen übernahmen die SchülerInnen die Gestaltung ihres Abends, so erfolgte die Moderation des gesamten Programms durch SchülerInnen des Geschichtsprofils.
Damit alle Anwesenden auch die Dimension des schon so lange anhaltenden Nahostkonflikts erfassen konnten, referierten die Jugendlichen zunächst über den Ursprung des modernen Nahostkonflikts seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert und seine vielfältigen Aspekte. Sie äußerten hierbei sehr reflektiert, dass schon das von ihnen recherchierte Material zum Konfliktverlauf politisch gefärbt gewesen sei. Ihr Vortrag folgte dem Ideal, den Verlauf des Konfliktes so zu beschreiben, dass beide Seiten ausgeglichen beleuchtet werden sollten.

 

Weitere Präsentationen behandelten die Wasserproblematik in der Region, die Gastgeberschaft in Deutschland, die Andersartigkeitserfahrung in einem fremden Land, die spannende Unterrichtsteilnahme an der deutschen Auslandsschule Talitha Kumi und die kulturelle Bedeutung des Essens in den arabischen Gastfamilien.
Um die eigenen Erlebnisse zu teilen und Einblicke in die Austauschzeiten in beiden Ländern zu geben, zeigten die Jugendlichen das Selbsterlebte im Kontext des Projektthemas „Bridge over troubled water".
Der vorletzte Vortrag reflektierte auf der Metaebene, inwieweit dieser Austausch eine wirkliche Brücke gebaut hat. Anhand einer Interviewumfrage definierten die SchülerInnen den Begriff der Brücke und glichen diesen mit den Erfahrungen der Austauschzeiten ab. Das Ergebnis war eine durch die SchülerInnen ausgesprochene Bekräftigung dieses für die drei Schulen wichtigen Austausches.
Den Abschluss der Präsentationen bildete ein Vortrag, der das Wirken des Projektes Tent of Nations darlegte, zu dem durch die Spendengelder des GymFit-Triathlons eine verbindende Brücke geschaffen wurde.
Alle Präsentationen zeigten eine eigene emotionale Bewegung der Vortragenden, gleichzeitig wurde der selbstauferlegte Anspruch der Informationsvermittlung eingelöst.
Eröffnung der Plakatausstellung
Nachdem die Hälfte der Präsentationen gezeigt wurden, unterbrachen die SchülerInnen die Vorträge, um nun im Nebenraum die weiteren Projektergebnisse zu veröffentlichen: Eine Plakatausstellung und ein Reisetagebuch (Download des Tagebuchs).

Die Plakate, die zu großen Teilen auf Arabisch und Deutsch angefertigt wurden, beschäftigen sich mit den Themen des Austausches. So wird beispielsweise das Wirken des Schulleiters von Talitha Kumi als Brückenbauer dargestellt. Ein Großteil der Plakate wird am Tag der offenen Tür erneut ausgestellt, so dass dann auch diejenigen, die an diesem Abend keine Zeit hatten, noch in den Genuss dieser tollen Ergebnisse kommen können.

Besonderes Highlight des Abends für alle Gäste war das arabische Buffet, welches die SchülerInnen mit viel Liebe zubereiteten. Auf diese Weise wurde ein wenig arabisches Flair in den deutschen Winter gebracht.

Bunte Mischung der Gäste: Alte Bekannte und neue Gesichter
Eine echte Freude war die bunte Mischung der Gäste: Neben einer hohen Anzahl von SchülerInnen und LehrerInnen kamen viele Menschen aus dem Stadtteil, die sich für das Wirken der Schule interessierten. Des Weiteren waren viele Ehemalige, Schüler wie Lehrer, anwesend. Genannt werden sollte hier der ehemalige Schulleiter Herr Reck, der mit lautem Applaus begrüßt wurde. Den weitesten Anreiseweg hatte Frau Marita Kappler von der Stiftung Deutsch-Palästinensisches Jugendwerk, die aus Gütersloh nach Finkenwerder reiste und den Abend mit den Jugendlichen in Finkenwerder sichtbar genoss.
Würdiger Abschluss des diesjährigen Austausches
An diesem Abend fanden der Nahost-Austausch, dessen Planung im Sommer 2017 begann, und die dazugehörige Projektarbeit ein Echo in der Schülerschaft und dem Stadtteil und damit einen sehr würdigen Abschluss.
Besonderer Stolz erfüllte alle Beteiligten, da an diesem Abend eine Brücke zwischen den am Austausch Beteiligten, der Schulgemeinschaft und dem Stadtteil geschaffen wurde. Die interessante und vielfältige Abendgestaltung der SchülerInnen wurde durch langanhaltenden Applaus und eine hohe Anzahl lobender Kommentare belohnt.

In diesem Jahr zeigten sich wieder die Kraft des interkulturellen Austausches und die damit verbundene Horizonterweiterung für die Beteiligten beider Länder. Die Ergebnisse dieser Austauschbegegnungen demonstrierten, dass die erbrachten Bemühungen sich wirklich ausgezahlt haben.
Das gesamte Projekt war nicht vorstellbar ohne die vielfältigen Unterstützer. Die materielle und immaterielle Hilfe macht ein umfangreiches Unterfangen wie diese tiefgreifende Austausch- und Projektarbeit erst möglich. Wir danken aus diesem Grund ganz herzlich PASCH, dem Kirchlichen Entwicklungsdienst der Nordkirche, der Stiftung Deutsch-Palästinensisches Jugendwerk, der Udo Keller Stiftung Forum Humanum, dem Berliner Missionswerk, dem Lions Club Hamburg Finkenwerder und den Schulvereinen der beiden weiterführenden Schulen aus Finkenwerder.

Austauschkoordinator Eike Koopmann


Profilreise des S3 Sport-Bio-Physik Profils

Die Profilreise des S3 Sport-Bio-Physik Profils führte die SchülerInnen in den Süden Frankreichs an den Strand von St. Girons. Nach der 24 stündigen Busfahrt, gemeinsamen mit den Hochnasen, waren wir endlich da und der Spaß fing an.
Am Abend haben wir unsere Surfausrüstung bekommen und alle waren gehyped auf die kommenden Surfsessions. Jeden Tag wagten wir uns in das kalte Wasser des Atlantiks, um unsere Surfkünste zu verbessern.

Vormittags standen Surfsessions und Frühstück auf dem Programm. Danach konnten wir den Tag so gestalten, wie wir wollten. Wir konnten zum Strand, an den Pool des Campingplatzes oder in das kleine Örtchen. Außerdem haben wir mehrmals Volleyball, auch gegen die anderen Schulen, gespielt.

Am Mittwoch haben wir einen Ausflug nach San Sebastian, Spanien gemacht. Dort haben wir die Stadt erkundet und gemeinsam einen Berg erklommen, von dem wir eine schöne Aussicht über die Stadt hatten.

Leider war die Fahrt viel zu kurz, dennoch hatten wir eine tolle Zeit.

Ein riesiges Dankeschön an unsere Tutoren Herr Miegel und Herr Schröder, die diese wunderschöne Fahrt organisiert haben.

Chiara Koch und Malin Plum

 

 


Die Sportprofile vereint beim Flagfootball mit den Hamburg Blue Devils

Am Samstag den 17. November 2018 waren Coaches von den Hamburg Blue Devils bei uns in der Stadtteilschulhalle, um den Sportprofilen unserer Schule einen Einblick in die Sportart Flagfootball zu geben.

Der Tag startete um 10 Uhr in der Stadtteilschulhalle mit einem von den Coaches angeleiteten Aufwärmprogramm.
Danach absolvierten wir verschiedene Footballspezifische Drills oder auch die Grundlagen des Flagfootballs. Es gab 5 verschiedene Übungen, darunter auch eine Tackling-Übung für American Football.
Am Ende gab es mehrere Abschluss Spielzüge unter der Anleitung der Coaches, und ein „Cooldown".

Der Tag hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und wir empfehlen es sportlich orientierten Klassen weiter.

Beim Flagfootball geht es, wie beim American Football darum, das Spielgerät in die gegnerische Endzone per Pass oder sogenantem „Run" zu befördern. Die angreifende Mannschaft hat jeweils 4 Versuche den Ball 10 Yards weit zu bewegen. Den Angriff der gegnerischen Mannschaft stoppt man beim Flagfootball, indem man eine Flagge von einem an der Hüfte des Offensivspielers befestigten Gürtel abzieht. Das macht es ungefährlicher und anfängerfreundlicher, als das originale American Football. Beim Flagfootball stehen sich entweder Teams aus jeweils 5,7oder 9 Spielern gegenüber.

Von Louis Elias Erichs und Can Denis Yildiz (S1/S2 Sport/Bio Profil)


Wakeboarden im Norden - Ausflug des Sport- Biologieprofils zur Wasserskianlage Hamburg - Harburg

Am 25.10 machten sich die Schüler und Schülerinnen des S3 Sport- Biologieprofils gemeinsam mit Tutor Herrn Miegel auf den Weg nach Harburg zur Wasserskianlage.
Die Motivation der (meisten) SuS ließ trotz des schlechten Wetters nicht nach. So stapften die (20 ?) SuS abenteuerlustig, nach einer kleinen Einführung, in die Wasserskier und stürzten sich in das, arktisähnlich, kalte Wasser.
Hierbei gab es einige unterschiedliche Erlebnisse: Während die einen entspannt ihre Runden um den Baggersee drehten, waren die anderen schneller wieder aus dem Wasser raus, als überhaupt drin.
Nach einiger Zeit stiegen manche, zu Profis gewordene, Sportschüler vom Wasserski auf das anspruchsvollere Wakeboard um. Aber auch diese Schwierigkeit wurde mehr oder weniger schnell gemeistert.
Viele gedrehte Runden und zitternde Muskeln unter dem Neoprenanzug später, neigte sich das Erfrischende Abenteuer nach zweieinhalb Stunden langsam dem Ende zu.
Der gemeinsame Ausflug als Profil sollte allerdings noch nicht aufhören, denn nach dem anstrengenden Sporttreiben gab es ein gemeinsames Essen in einer Pizzeria, welches den tollen Ausflug perfekt ausklingen lassen sollte.

Sean Struve S3


Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs der 6. Klassen 2018

Am Montag, den 26.11.2018 war es so weit: Neun aufgeregte Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen traten beim diesjährigen Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs in der Schulbibliothek an. Unterstützt wurden sie von einigen Klassenkameraden. Nach zwei Vorleserunden und vielen verschiedenen Geschichten stand die beste Vorleserin fest: Chantel Jankokwski (6b), die aus „Dork Diaries" vorlas, ist die Schulsiegerin und vertritt die Stadtteilschule Finkenwerder im Bezirksentscheid Anfang des nächsten Jahres.
Platz zwei erlas sich Latisha Gluba (6a) mit einem Auszug aus „Mein Lotta-Leben". Liljana Amaral Pacheco de Oliveira erreichte mit einem Beitrag aus „Funklerwald" den dritten Platz.
Wir danken allen Vorleserinnen und Vorlesern sowie der vierköpfigen Jury für ihren Einsatz.

 

 


In diesem Jahr fand erneut ein Schüleraustausch zwischen der Schule Talitha Kumi aus
Beit Jala und den beiden weiterführenden Schulen in Finkenwerder (Gymnasium und
Stadtteilschule) statt.
Zu der reichhaltigen interkulturellen Erfahrung des Austausches wurde eine Projektarbeit
zum Thema bridge over troubled water durchgeführt. Die SchülerInnen aus beiden
Ländern engagierten sich bei der Erarbeitung dieses vielschichtigen Themas.

Insgesamt erstreckte sich die Austauschzeit über vier Wochen, in denen viele der
Jugendlichen ihre interkulturellen Kompetenzen aufbauten, vertieften und in dieser
Hinsicht auch über sich hinausgewachsen sind.
Erste Eindrücke der Austauschzeiten können auf der Homepage des Gymnasiums
Finkenwerder eingesehen werden.
Das Motto der Brücke wurde in Deutschland vielschichtig verfolgt, es fanden u.a.
Interviews mit dem Bundestagsabgeordneten Metin Hakverdi und dem Abteilungsleiter
für internationale Zusammenarbeit in Hamburg Uwe Ram statt.
In Workshops machten sich die Schülerinnen und Schüler sich bewusst, wie Brücken
zwischen Menschen gebaut werden können, wo aber auch troubled water durch
mangelnde interkulturelle Kommunikation überwunden werden muss.

Bei der Austauschzeit im Westjordanland erlebten die deutschen SchülerInnen, dass auch
fehlendes Wasser zu echten trouble führen kann. Dazu wurde deutlich, welche
Schwierigkeiten für einen Brückenbau die Siedlungen und der Mauerbau darstellen. Der
im Unterricht behandelte Nahostkonflikt wurde hier erst richtig deutlich.
Die Erfahrungen dieses Austausches und die Ergebnisse der Projektarbeit werden am
06.12.2018 in Form von Präsentationen und einer Plakatausstellung dargeboten.
Besondere Highlights des Abends sind die Präsentation der Reisetagebücher der
Schülerinnen und Schüler und die Verköstigung durch arabische Spezialitäten.
Dieser Abend und damit das Highlight des Austausches wäre ohne die Unterstützung
durch externe Akteure nicht möglich. Hier danken wir dem Kirchlichen Entwicklungsdienst
der Nordkirche, der Förderung durch PASCH, der Begegnung. Stiftung Deutsch-
Palästinensisches Jugendwerk, der Udo Keller Stiftung Forum Humanum, dem Berliner
Missionswerk, dem Lions Club Hamburg Finkenwerder und den Schulvereinen der beiden
Finkenwerder weiterführenden Schulen für Ihre Unterstützung.
Eike Koopmann



Die

Stadtteilschule Finkenwerder

sucht

Kursleitungen für Neigungskurse


im Nachmittagsbereich jeweils

 

Mittwochs und Donnerstags

von 14.30-16.00 Uhr

 

 

Wir suchen Kursleitungen im

sportlichen, kreativen und musischen Bereich, sowie im Bereich PC/Medien, Naturwissenschaften und weitere.

 

Ihre Ideen sind willkommen!


Siehe auch: www.sts-finkenwerder.de

 

 

Honorar für 90 Minuten: 37 Euro

 

 

Tel.: 42885901

 

 

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