Wir sind Umweltschule!

Und am 22. März 2019 ist Umwelttag!

2017 wurden wir zum wiederholten Male als „Umweltschule in Europa - Internationale Agenda 21 –Schule" ausgezeichnet.
Im Laufe der Jahre haben wir schwerpunktmäßig rund um unser Teichgelände gearbeitet sowie zu den Themen Mülltrennung und Recycling. Jedes Jahr bekommen z. B. die Fünftklässler eine „Willkommenskiste" mit sinnvollen Recyclingprodukten für den Klassenraum und reichlich bebilderte Mülleimer, um die Mülltrennung zu erleichtern. Gleichfalls in Jahrgang 5 führen wir ein sogenanntes Klimafrühstück durch, um damit auf Themen wie Klimawandel, Treibhauseffekt etc. aufmerksam zu machen und Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen. Untersuchungen am Teich und die Bepflanzung der Hochbeete sowie regelmäßige Beobachtungen wurden fest in den verschiedenen Jahrgängen in die Curricula von Biologie und NuT eingebunden.

Wie alles anfing

Im Frühjahr und Sommer 2014 hat die Klasse 8 „Natur und Wir" (NuW) das „Biotop mit Teich" auf unserem Schulgelände erkundet und erste Pflanzversuche mit Kräutern, Erdbeeren und verschiedenen Gemüsesorten gestartet. Dies fand unter widrigen Bedingungen statt, denn die Fläche war von Brennnessel überwuchert, sie lag schattig und wurde stark von Nacktschnecken besucht.
Im folgenden Schuljahr hat die Klasse das Teichgelände neu gestaltet, so dass dort Naturbeobachtungen und Pflanzaktionen in Hochbeeten möglich wurden (speziell Pflanzversuche und Blütenuntersuchungen für die Jahrgänge 5 und 6) und Fledermauskästen sowie ein Insektenhotel gebaut.
Die ersten „Gäste" scheinen mittlerweile eingezogen zu sein.
Zuletzt haben wir Beobachtungspunkte am Teichgelände eingerichtet und Schautafeln erstellt. So können sich alle LuL und SuS auf dem Gelände gut zurecht finden und wissen, wo es sich lohnt, ein bisschen länger zu verweilen und zu gucken.
Woher sollte man sonst wissen, dass im Teich Frösche, Molche, Libellenlarven, Wasserläufer und Rückenschwimmer leben und dass man die gesamte Krötenfamilie meistens unter den Baumstämmen am Haus antreffen kann?

Wie es weiter geht

Wir haben uns vorgenommen, uns wieder als Umweltschule zu bewerben, damit die angefangenen Projekte nicht aus dem Blick geraten und vor allem um den Blick auf die Umwelt noch weiter zu öffnen.

Mit unseren Umweltschulvorhaben bieten wir praktisches, projektorientiertes Lernen und Arbeiten. Ideen werden entwickelt und es wird an realen Problemen gearbeitet. Außerdem lernen die Schülerinnen und Schüler Arbeitsweisen aus verschiedenen Berufsfeldern kennen (wie zum Beispiel Tischler oder Landschaftsgärtner). Mit regelmäßigen Projekten im Rahmen der Umweltschulbewerbung sollen langfristig alle Jahrgänge von den Projekten profitieren!

Hauptsächlich waren bisher Schüler*innen an den Umweltschulprojekten beteiligt, die zum Teil schon in der Ausbildung oder in der Studienstufe sind sowie SuS der jetzigen Klasse 10b.
Um noch mehr Schüler*innen in Umweltprojekte einzubinden, soll es nun den Umwelttag geben, der von allen Jahrgangsteams und den einzelnen Klassen nach ihren Interessen geplant und von uns unterstützt wird.

Die Umwelt-AG – Andrea Schmidt und Nicola Schneider

 

 

 













Vorher












Nachher












Bei der Arbeit












 












Ein Gartenhaus
 












Bau eines Insektenhotels